Star Wars: Eine neue Perspektive. Episode I – Anti Cheese Edit

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In Vorfreude auf den neuen Krieg der Sterne-Film hab ich mir letztes Jahr bereits nochmal die Originalfilme angeschaut (Eine neue Hoffnung, Das Imperium schlägt zurück und Rückkehr der Jedi-Ritter). Nachdem ich jetzt das Erwachen der Macht gesehen habe, begann ich aber auch nochmal mich nach den eher miesen Prequels umzuschauen und zu recherchieren und stieß auf etwas Interessantes:
Gepeinigte und von ihrer Leidenschaft getriebene Fans haben tatsächlich das Experiment unternommen, zu versuchen das Beste aus den shittigen Prequels rauszuholen und zu sehen, ob die Filme halbwegs sinnvoll werden wenn sie dies und jenes ändern. Also hab ich mir Episode I im Anti Cheese Edit angeschaut – was geändert wurde und ob es den Film, der allgemein als der schlimmste Prequelfilm gilt, retten kann? Darauf geh ich hier ein!
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Fury: Herz aus Stahl

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Bei Fury – zu deutsch: Herz aus Stahl – handelt es sich weder um das Comeback des hilfsbereiten Hollywoodhengstes, noch um die Verfilmung des gleichnamigen Songs von Manowar sondern um einen Kriegsfilm, über einen wunderstarken Shermanpanzer und seine fabelhafte Crew verwegener Männer. Ein Film, bei dem es schonungslos kracht und der so manche Überraschung parat hält.
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侍 (Samurai Assassin)

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Unruhige Zeiten stehen an und die feudale Gesellschaft Japans gerät ins Wanken. Die äußere Bedrohung durch Kanonenschiffe aus dem industrialisierten Westen hat das Land aus der jahrhundertealten Isolation in einen nationalen Alptraum katapultiert. Die alten Strukturen sind machtlos gegen diese Bedrohung und im Land herrscht große Unruhe. Verschwörergruppen beginnen sich in der Hauptstadt zu versammeln und die Ronin, die nun in Scharen nach Edo strömen, bergen ein gewaltiges revolutionäres Potenzial. In Samurai (aka Samurai Asssassin) geht es um eine dieser Gruppen und um das verhängnisvolle Wirken eines dieser Ronin. Regisseur Okamoto Kihachi kombiniert in dieser Buchverfilmung Elemente eines Polit-Thrillers mit einem klassischen Drama in einem der einschneidensten Ereignisse der modernen japanischen Geschichte.
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Dororo: Noch ein Spiel zur Serie vom Comic

bwilltEr schneidet, er würfelt, er häxelt, er filetiert – und: Er tötet die Dämonen! Aus der beliebten Reihe „Das Spiel zum Film zur Serie zum Comic“ kommt heute: Dororo! Ein aufregendes, überraschend gewaltsames Märchen aus dem Land von tausend und einem Katana. Die Grundprämisse: Ein einsamer Kämpfer mit Schaschlikspießarmen und mehr Gimmicks als James Bond im Anzug befindet sich im heißblütigen Ringen mit 48 Dämonen aus der neunten buddhistischen Hölle, um ihnen seine Körpereinzelteile und Gedärme zu entreißen. Klingt abgefahren? Ist es auch! In diesem Beitrag geht es hauptsächlich um das Spiel auf der PS2, aber ich werd natürlich auch den Film und zumindest die Serie auch kurz beleuchten. Die Katana gespitzt und reinspaziert, es darf wieder geblutet werden.
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Project Firestart

profi1Das Jahr: 2061. Die Situation: Der Kontakt zu einem Forschungsschiff bricht ab. Ein Spezialist wird an Bord geschickt um zu erkunden, was los ist und muss feststellen: Irgendwas ist verdammt schiefgelaufen. Mit nur wenig Munition schleicht man durch die unheimlichen, dunklen Gänge, in denen nur teilweise irgendwelche Leichen liegen. Und so sucht man nach Logs und Informationsfitzelchen. Plötzlich schleicht sich aus dem Finsteren ein geheimnisvoller, übermächtiger Schatten an – Eilig hetzt man durch das Labyrinth um zu retten, was noch zu retten ist. Und doch ist der einzige Gedanke: Überleben! Denn die mitgeführte Waffe richtet kaum Schaden an und medizinische Versorgungsgüter sind knapp. Der geheimnisvolle Feind aber lauert hinter jeder Ecke.
Was wie ein moderner Horror- oder Survivalshooter klingt, geht in Wirklichkeit zurück ins Jahr 1989 und bekommt mittlerweile immer mehr die Aufmerksamkeit, die es jahrelang nicht bekommen hat. Ladies and Gentlemen: Project Firestart.
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Steven Spielbergs ungeliebtes Meisterwerk: 1941

1941_posterjpg-scaled1000Oder die Suche nach einer Antwort auf die Frage: Wieso mag eigentlich niemand 1941?
1941 ist eine überlebensgroße, superrasante Slapsticksensation von Steven Spielberg und Robert Zemeckis (Zurück in die Zukunft) mit einem internationalen Staraufgebot: Dan Akroyd, John Belushi, Christopher Lee, John Candy und Samuraisuperstar Toshiro Mifune spielen mit. Soundtrack: John Williams! Wie kann man das nicht mögen? Mein Plädoyer für den befreienden Blödsinn und altmodische Albernheit.

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Адмиралъ – Der Admiral (2008)

Er ist so hart wie das harte Zeichen ъ und weiß immer, was er will: Der russische Kinofilm Admiral aus dem Jahr 2008 schildert das Leben und Wirken von Aleksandr Vasilevich Kolchak in den letzten Jahren des Zaren und den Wirren des russischen Bürgerkriegs – und ist allein dadurch schon ziemlich ungewöhnlich.  Nicht nur, dass der Hauptcharakter in der Sowjetunion pfuipfui war und bis heute nicht offiziell „begnadigt“ wurde – die Revolution und der darauf folgende Bürgerkrieg in Russland werden aus einer ganz anderen Perspektive geschildert als sonst üblich. Auch das russische Ministerium für Kultur hatte seine Hände in der Gemeinschaftsproduktion von 20th Century Fox Russia und dem ersten Kanal mit drin – Bekommen wir jetzt die weiße Propaganda als Gegenstück zur roten Propaganda oder kann der Admiral mehr bieten?

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Der zweite Weltkrieg in Farbe… in acht Bit: Power at Sea

Überall an Land und in der Luft wurde in den 80er Jahren für den Highscore gekämpft. Aber auch zur See wurden viele Schlachten geschlagen und es donnerten die Kanonen über den Wellen gegen große Pixelfestungen. In diesem Beitrag sehen wir diese Kämpfe so, wie sie die Spieler wirklich erlebt haben: In Farbe – in acht Bit.

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Das Ende der russischen Souffleursynchros?

Lenin zeigt in die Zukunft und er deutet eine kleine Kulturrevolution an: „Noch sind unsere Synchros schlecht. Aber ich verspreche euch, Genossen, dass wir in der Zukunft auch gute Synchros haben werden“

Für und gegen Synchronisationen kann man Vieles sagen: Einerseits sind Synchros vor allem erstmal ne tolle Sache für alle, die den Film sonst nicht verstehen würden. Es ist die natürlichste Art um Sprachbarrieren aus dem Weg zu räumen. Für manche Leute (mich zum Beispiel!) sind solche Synchros auch eine tolle Möglichkeit ihr Hörverständnis von Fremdsprachen zu üben. Andererseits können schlechte Synchros viel Atmosphäre und Eigenheiten eines Filmes zerstören – und nicht alles kann synchronisiert werden – Dialekte und Soziolekte etwa. Oder denken wir nur an den immensen Verlust von Charme bei der Übersetzung von Quentin Tarrantinos „Inglorious Basterds“…
Neben der vergleichsweise aufwendigen, deutschen Einstellung alles immer komplett zu synchronisieren und der weit verbreiteten und wesentlich günstigeren Haltung alles außer Kindersendungen zu untertiteln, nimmt die russische Form der Synchronisierung von Filmen eine Art  Sonderstellung ein.
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Robocop auf russisch

Wat, Fischkopp? Die Geschichte von Robocop ist geprägt von tragischen Missverständnissen.

Wat, Fischkopp? Die Geschichte von Robocop ist geprägt von tragischen Missverständnissen.

Das sowjetische Kino ist bekannt für seinen bahnbrechenden Visionärsgeist und die ausdrucksstarke Bissigkeit im Kommentar auf soziale Missverhältnisse. So ist auch Robocop, ein kleiner russischer Film aus der Ära Jelzin, keine Ausnahme und belohnt den Zuschauer mit einer zutiefst sarkastischen Abrechnung mit der Gesellschaft und mit jeder Menge Russenaction. Auch bei der knallharten Hartkernaction von Robocop nehmen die Macher keine Rücksicht auf Verluste. Unter Kennern des russischen Films wird Robocop auch deshalb als einer der stärksten Vertreter der Postperestrojka gehandelt. Der Film hat unter Kennern sogar so viel Eindruck hinterlassen, dass die Amerikaner sich genötigt sahen, vor kurzem eine eigene (amerikanisierte) Fassung auf den Markt zu bringen, die jedoch die Klasse des russischen Originals nicht erreicht. Schauen wir uns dieses russische Action-Epos genauer an!
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